Taillen-Hüft-Verhältnis Rechner

Taillen-Hüft-Verhältnis

Das Taillen-Hüft-Verhältnis (WHR) vergleicht den Taillenumfang mit dem Hüftumfang. Es ist ein einfaches Screening-Maß für zentrale Fettverteilung, die mit kardiometabolischem Risiko verbunden ist, stellt aber keine Diagnose. Geben Sie beide Messwerte in derselben Einheit ein, Zentimeter oder Zoll, und der Rechner ordnet das Verhältnis einem geschlechtsspezifischen Risikoband zu.

So berechnen Sie den WHR

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    Taille messen

    Stehen Sie entspannt und messen Sie etwa in der Mitte zwischen der untersten tastbaren Rippe und dem oberen Rand des Hüftknochens, am Ende einer normalen Ausatmung.

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    Hüfte messen

    Messen Sie um die breiteste Stelle des Gesäßes, mit waagerechtem Maßband parallel zum Boden.

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    Teilen

    Taille ÷ Hüfte. Verwenden Sie für beide Werte dieselbe Einheit; Zentimeter und Zoll funktionieren beide.

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    Band einordnen

    Nutzen Sie das Ergebnis als Screening-Hinweis und betrachten Sie zusätzlich Taillenumfang und weitere Gesundheitswerte.

Hier verwendete Interpretationsbänder

Geschlecht Niedrigeres Band Mittleres Band Höheres Band
Weiblich ≤ 0,80 0,81 bis 0,85 > 0,85
Männlich ≤ 0,95 0,96 bis 1,00 > 1,00

Diese Bänder entsprechen der Ausgabe des Rechners. Die WHO-Expertenkonsultation zu Taillenumfang und Taillen-Hüft-Verhältnis beschreibt den WHR als Screening-Maß der öffentlichen Gesundheit für Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Sterblichkeit. Lokale medizinische Leitlinien können andere Aktionspunkte verwenden, besonders bei südasiatischer oder ostasiatischer Abstammung. Verstehen Sie das Ergebnis deshalb als Ausgangspunkt, nicht als medizinisches Urteil.

Formel und Beispiel

WHR = Taillenumfang ÷ Hüftumfang

Beispiel: 82 cm Taille und 100 cm Hüfte ergeben 82 ÷ 100 = 0,82. Mit 32,3 in und 39,4 in entsteht dasselbe Verhältnis. Die Einheit ist egal, solange beide Messwerte dieselbe Einheit haben.

WHR und BMI

Der BMI schätzt Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße. Der WHR ergänzt Informationen darüber, wo Körperfett getragen wird. In der INTERHEART-Studie war das Taillen-Hüft-Verhältnis stärker mit dem Risiko für Myokardinfarkt verbunden als der BMI. Keiner der beiden Werte ersetzt jedoch eine ärztliche Beurteilung. Blutdruck, Blutfette, Glukose, Rauchen, Aktivitätsniveau und Familiengeschichte bleiben wichtig.

Genau messen

  • Maßband: Verwenden Sie ein flexibles, nicht dehnbares Maßband. Ein Metallmaßband ist ungeeignet.
  • Haltung: Stehen Sie mit nahe beieinander stehenden Füßen, entspannten Armen und gleichmäßig verteiltem Gewicht.
  • Kontakt: Das Band soll eng und waagerecht anliegen, aber die Haut nicht eindrücken.
  • Atmung: Lesen Sie den Taillenumfang am Ende einer normalen Ausatmung ab.
  • Wiederholung: Nehmen Sie zwei oder drei Messungen und mitteln Sie sie, wenn sie nah beieinander liegen.

Wann WHR mit Vorsicht zu lesen ist

  • Schwangerschaft oder kürzliche Geburt: Veränderungen der Körperform erschweren die Interpretation.
  • Kürzliche Operation, Schwellung oder Bauchbeschwerden: Der Messwert kann die übliche Körperzusammensetzung verfehlen.
  • Sehr muskulöser Körperbau: Starke Gesäßmuskulatur kann den WHR senken, obwohl der Taillenumfang weiterhin wichtig ist.
  • Kinder und Jugendliche: Die Screening-Bänder für Erwachsene gelten nicht.
  • Höheres Hintergrundrisiko: Manche Bevölkerungsgruppen entwickeln kardiometabolische Risiken bei geringerer zentraler Fettverteilung. Nutzen Sie lokale medizinische Empfehlungen, wenn vorhanden.

Häufig gestellte Fragen

Er beantwortet eine andere Frage. BMI schätzt Gewicht im Verhältnis zur Größe, während WHR zentrale Fettverteilung zeigt. Verwenden Sie WHR zusammen mit BMI, Taillenumfang und weiteren Gesundheitswerten.

Oft ja. Nachhaltige Ernährung, regelmäßige Ausdauerbewegung, Krafttraining, Schlaf und weniger Alkohol können den Taillenumfang mit der Zeit senken. Eine verlässliche gezielte Fettreduktion an nur einer Körperstelle gibt es nicht.

Das kann passieren. Blähungen und Flüssigkeitsveränderungen können den Taillenumfang verschieben. Vergleichen Sie Messwerte daher möglichst an einem ähnlichen Punkt im Zyklus.

Nein. Er ist ein Screening-Signal. Wenn Ihr Ergebnis hoch ist, besprechen Sie es mit einer qualifizierten Fachperson, besonders bei erhöhtem Blutdruck, auffälligen Glukose- oder Blutfettwerten oder familiärer Vorbelastung.

Nein. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser und es wird nichts gespeichert.

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