Canonical-URL-Prüfer

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Füge eine beliebige URL ein und der Checker ruft sie ab, sucht nach dem <link rel="canonical">-Tag im HTML-Head, dem Link-HTTP-Header und berichtet, welche kanonische URL Google sehen wird — plus etwaige Konflikte, Weiterleitungsketten oder Signale, die Probleme bei der Indizierung verursachen könnten. Führt einen kurzen Crawl durch, damit du Probleme erkennen kannst, ohne selbst durch den Seitenquelltext zu graben.

So funktioniert der kanonische Checker

  1. 1

    Gib eine URL ein

    Jede öffentliche Seite. Sowohl HTTPS als auch HTTP werden akzeptiert; Weiterleitungen werden bis zu 5 Hops verfolgt.

  2. 2

    Seite wird abgerufen

    Sowohl HTTP-Header als auch gerenderte HTML werden analysiert. Der Crawler identifiziert sich standardmäßig als ein Standard-Browser-UA.

  3. 3

    Kanonische Signale extrahiert

    Alle `<link rel="canonical">`-Tags im `<head>`, alle `Link: rel="canonical"`-HTTP-Header sowie selbstreferenzierende vs. externe Ziele.

  4. 4

    Konflikte markiert

    Doppelte Tags mit unterschiedlichen Zielen, kanonisch, das auf eine Weiterleitung zeigt, kanonisch, das auf eine Noindex-Seite zeigt, fehlendes kanonisches Tag bei doppeltem Inhalt.

Was der Checker berichtet

  • Kanonische Ziel-URL: der href-Wert aus dem Tag oder Header.
  • Quelle: HTML-Tag, HTTP-Header oder beides. Wenn beides, müssen sie übereinstimmen.
  • Selbstreferenzierend?: ja bedeutet, dass kanonisch auf die Seite selbst verweist. Das ist normal und sicher.
  • Ziel erreichbar?: gibt die kanonische URL 200 zurück?
  • Weiterleitungskette bei kanonisch: das Ziel sollte nicht weiterleiten.
  • Übereinstimmendes Protokoll und Host: kanonisch sollte mit dem Schema der Live-URL übereinstimmen.
  • Konsistenz des abschließenden Schrägstrichs: Abweichungen führen dazu, dass URLs als unterschiedlich behandelt werden.
  • Mehrere kanonische Tags: Google verwendet das erste; zusätzliche sind Warnungen.

Häufige Probleme, die der Checker erkennt

Problem Warum es wichtig ist
Kanonisch zu einer 301/302-Weiterleitung Google könnte das Signal ignorieren oder abwerten
Kanonisch zu einer Seite, die durch robots.txt blockiert ist Google kann nicht verifizieren; Signal verworfen
Kanonisch zu einer Noindex-Seite Konfliktierende Signale; Indizierungsverhalten unvorhersehbar
Mehrere kanonische Tags mit unterschiedlichen hrefs Nur einer wird anerkannt; der Rest verwirrt die Diagnostik
Relativer Pfad ohne Basis Google löst relativ zur aktuellen URL — normalerweise in Ordnung, aber nicht explizit
Kanonisch zu einer anderen Sprachversion Sollte stattdessen hreflang verwenden
HTTP kanonisch auf HTTPS-Seite Signal schwächer; Google könnte es ignorieren
Kanonisch im <body> statt im <head> Google ignoriert es

So behebst du schlechte Kanoniken

  1. Ziele immer die endgültige URL (keine Weiterleitungen).
  2. Genau das Live-Protokoll und den Host übereinstimmen, einschließlich abschließendem Schrägstrich.
  3. Kanonisch im <head> platzieren, nicht im <body> oder über JavaScript nach dem Rendern injiziert.
  4. Eine kanonische pro Seite — wähle ein Ziel und bleibe dabei.
  5. Für paginierte Archive, selbstkanonisiere jede Seite. Verlinke nicht alle Seiten auf Seite 1.
  6. Für Filter-/Sortiervarianten, verlinke zurück zur ungefilterten Liste.
  7. Interne Links zur kanonischen URL abgleichen — das Entdecken einer kanonischen URL, auf die der Rest der Seite nicht verlinkt, verwässert das Signal.

Was es nicht überprüft

  • Ob Google die kanonische URL tatsächlich indiziert hat (verwende dafür die Search Console).
  • Ob deine interne Verlinkung die kanonische URL verstärkt.
  • Ob die Einträge in der XML-Sitemap mit der kanonischen URL übereinstimmen.

Häufig gestellte Fragen

Nicht unbedingt. Ohne eine kanonische URL wählt Google selbst eine basierend auf internen Signalen (Links, Sitemap, Inhaltsähnlichkeit). Eine selbstreferenzierende kanonische URL ist immer noch Best Practice, um Mehrdeutigkeit zu vermeiden, insbesondere bei Seiten mit Abfrageparametern.

Kanonisch ist ein starkes Indiz, kein Befehl. Wenn Google die Seiten als unähnlich beurteilt oder die kanonische URL nicht zugänglich ist, kann es eine andere URL wählen. Überprüfe den autoritativen Indizierungsstatus über das “URL-Inspektions”-Tool der Search Console.

Doppelte kanonische Tags im <head> sind ein Fehler — einige CMS-Themen fügen einen hinzu, Plugins einen weiteren. Google verwendet den ersten; entferne die restlichen. Der Checker markiert alle Vorkommen.

Nicht direkt — er ruft als nicht authentifizierter Client ab. Für geschützte Inhalte überprüfe den Seitenquelltext manuell nach dem Login oder verwende eine Staging-URL ohne Authentifizierung.

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