Crop-Faktor-Rechner

Äquivalente Brennweite
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Ein Crop-Faktor-Rechner zeigt dir, wie sich ein Objektiv tatsächlich verhält, sobald es an einem Sensor sitzt, der kleiner als Vollformat ist. Kleinere Sensoren erfassen nur einen engeren Ausschnitt des Bildkreises, deshalb wirkt ein 50-mm-Objektiv wie ein längeres Objektiv und die Hintergrundunschärfe fällt geringer aus. Multipliziere die Brennweite mit dem Crop-Faktor, um den vollformat-äquivalenten Bildwinkel zu erhalten, und multipliziere auch die Blende, um Schärfentiefe und Lichtausbeute zwischen Systemen zu vergleichen. So vergleichst du ein Micro-Four-Thirds-, APS-C- und Vollformat-Setup am schnellsten auf Augenhöhe, bevor du kaufst oder fotografierst.

So findest du deine äquivalente Brennweite

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    Objektivdaten eingeben

    Gib die Brennweite des Objektivs in Millimetern und seine Offenblende als Blendenzahl ein (zum Beispiel 50 mm bei f/1,8).

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    Crop-Faktor festlegen

    Verwende 1,5 für die meisten APS-C-Sensoren, 1,6 für Canon APS-C, 2,0 für Micro Four Thirds oder 1,0 für Vollformat.

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    Beide Äquivalente ablesen

    Das Tool liefert die vollformat-äquivalente Brennweite in mm und die äquivalente Blende, damit du Bildwinkel und Schärfentiefe vergleichen kannst.

Die Formel

Der Crop-Faktor (auch Formatfaktor oder Brennweitenverlängerung genannt) ist das Verhältnis der Diagonale des 35-mm-Vollformatsensors (≈ 43,3 mm) zur Diagonale deines Sensors. Zwei einfache Multiplikationen rechnen jedes Objektiv auf sein Vollformat-Äquivalent um:

äquivalente Brennweite = Brennweite × Crop-Faktor
äquivalente Blende     = Blende × Crop-Faktor

Die Brennweitenverlängerung verändert den Bildwinkel (wie viel ins Bild passt). Die multiplizierte Blende ist die äquivalente Blende für Schärfentiefe und insgesamt gesammeltes Licht, was zählt, wenn du Hintergrundunschärfe oder Low-Light-Leistung zwischen Systemen vergleichst. Die auf dem Objektiv aufgedruckte Blendenzahl, die für die Belichtungsmessung gilt, ändert sich nie: ein f/1,8-Objektiv wird weiterhin mit f/1,8 gemessen.

Rechenbeispiel

Ein 50-mm-Objektiv mit f/1,8 an einer APS-C-Kamera mit Crop-Faktor 1,5:

  • äquivalente Brennweite = 50 × 1,5 = 75 mm
  • äquivalente Blende = 1,8 × 1,5 ≈ f/2,7

Es rahmt also wie ein 75-mm-Porträtobjektiv am Vollformat und zeichnet die Schärfentiefe ungefähr wie ein f/2,7-Objektiv: immer noch schön, nur mit etwas weniger Unschärfe, als die Gravur f/1,8 vermuten lässt.

Gängige Crop-Faktoren

Sensorformat Crop-Faktor Aus 50 mm wird Aus f/1,8 wird
Vollformat (35 mm) 1,0× 50 mm f/1,8
APS-C (Sony, Nikon, Fuji) 1,5× 75 mm ≈ f/2,7
APS-C (Canon) 1,6× 80 mm ≈ f/2,9
Micro Four Thirds 2,0× 100 mm f/3,6
1 Zoll 2,7× 135 mm ≈ f/4,9
Mittelformat (44×33) 0,79× ≈ 40 mm ≈ f/1,4

Diese Fehler solltest du vermeiden

  • Passe die Belichtung nicht an die äquivalente Blende an. Für die Belichtungsmessung gilt die aufgedruckte Blendenzahl; die äquivalente Blende dient nur dem Vergleich von Schärfentiefe und Gesamtlicht zwischen Formaten.
  • Wende den Crop-Faktor nicht doppelt an. Gibt ein Hersteller bereits eine “äquivalente” Brennweite an, ist sie schon auf Vollformat umgerechnet; nochmal zu multiplizieren wäre falsch.
  • ISO verhält sich wie die Blende. Um dieselbe Lichtmenge zu erreichen, bedeutet ein größerer Crop-Faktor meist eine höhere ISO. Deshalb wirken größere Sensoren bei gleichen äquivalenten Einstellungen in der Regel rauschärmer.

Häufig gestellte Fragen

Verwende 1,0 für Vollformat, 1,5 für die meisten APS-C-Kameras (Sony, Nikon, Fujifilm, Pentax), 1,6 für Canon APS-C, 2,0 für Micro Four Thirds und etwa 2,7 für einen 1-Zoll-Sensor. Mittelformatkameras liegen unter 1,0, beim verbreiteten 44×33-Sensor bei rund 0,79.

Nein. Die aufgedruckte Blendenzahl ist das, womit deine Kamera die Belichtung misst; ein f/1,8-Objektiv belichtet also an jeder Kamera wie f/1,8. Die äquivalente Blende ist nur ein Vergleichswert für Schärfentiefe und insgesamt gesammeltes Licht relativ zum Vollformat.

Das Objektiv projiziert denselben Bildkreis, aber ein kleinerer Sensor zeichnet nur dessen mittleren Bereich auf. Dieser engere Ausschnitt ergibt einen schmaleren Bildwinkel, der wie eine längere Brennweite wirkt, obwohl die Optik unverändert bleibt.

Das Tool verwendet die von Ihnen eingegebenen Zahlen zur Berechnung des Ergebnisses: Sie werden für die Berechnung an unseren Server gesendet und in der Schritt-für-Schritt-Ansicht auch im Seitenlink zwischen den Schritten mitgeführt. Die Werte werden nicht auf unseren Servern gespeichert oder weitergegeben.

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