Regentonnen-Rechner

Schritt 1 / 4Auffangfläche

Verwende die horizontale Grundfläche, die in diese Fallrohre entwässert, nicht die geneigte Dachfläche oder andere Dachabschnitte.

Schätze, wie viel Regen auf die angeschlossene horizontale Dachfläche fällt, nach Sammelverlusten und Erstspülung übrig bleibt und tatsächlich in die Regentonnen passt. Gib ein Regenereignis, Wirkungsgrad, Tonnengröße und -anzahl sowie den Anfangsbestand ein. Das Ergebnis trennt nutzbaren Abfluss, gespeicherte Menge und Überlauf, zeigt den Endbestand und optional die Reichweite beim angegebenen Tagesverbrauch. Es ist eine Volumenhilfe, keine Prüfung von Installation, Statik, Wasserqualität oder Genehmigungen.

Auffangmenge eines Regenereignisses schätzen

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    Angeschlossene Fläche messen

    Gib die horizontale Grundfläche ein, die in die angeschlossenen Fallrohre entwässert – nicht die geneigte Dachfläche oder andere Dachabschnitte.

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    Regen und Verluste beschreiben

    Gib Niederschlag, Sammelwirkungsgrad und feste Erstspülmenge ein. Zähle denselben Erstspülverlust nicht doppelt.

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    Speicher und Verbrauch angeben

    Gib Kapazität je Tonne, ganze Tonnenanzahl und vorhandenes Wasser ein. Ein optionaler Tagesverbrauch liefert die Reichweite ohne weiteren Regen.

Vom Dach in den Speicher

Intern gelten Quadratmeter, Millimeter und Liter: 1 mm Regen auf 1 m² horizontaler Fläche ergibt 1 Liter. Entscheidend ist nur die horizontale, angeschlossene Dachprojektion; die Dachneigung vergrößert nicht die Fläche, auf die Regen fällt.

Mit A (m²), P (mm), E (Wirkungsgrad als Dezimalzahl) und F (fester Abzug in Litern):

Bruttoregen = A × P

nutzbarer Abfluss = max(0, Bruttoregen × E − F)

Der Wirkungsgrad ist eine Annahme für Benetzung, Spritzwasser, Lecks und Leitungsverluste, keine Dachbewertung. Ziehe die Erstspülung nur einmal ab. Exakte US-Umrechnungen: 1 ft² = 0,09290304 m², 1 in = 25,4 mm, 1 US gal = 3,785411784 L, entsprechend etwa 0,6233766 US gal/ft²/in vor Verlusten.

Speichergrenze

Mit B (Kapazität je Tonne), N (Anzahl) und W (Anfangsbestand):

Gesamtkapazität = B × N

freier Speicher = Gesamtkapazität − W

aufgefangen = min(nutzbarer Abfluss, freier Speicher)

Überlauf = nutzbarer Abfluss − aufgefangen

Endbestand = W + aufgefangen

Ergebnis Bedeutung Annahme
Nutzbarer Abfluss Dachwasser nach Verlusten Gleichmäßiger Regen, konstanter Wirkungsgrad
Aufgefangen Wasser, das in den freien Speicher passt Keine Entnahme während des Regens
Überlauf Menge, die nicht mehr hineinpasst Sichere Ableitung; nicht automatisch „verschwendet“
Reichweite Endbestand geteilt durch Tagesverbrauch Kein weiterer Regen, Leck oder Verdunstung
Benötigte leere Tonnen Gleiche leere Tonnen für den Ereignisertrag Keine Installationsempfehlung

Beispiele

100 m², 10 mm und 85 % ohne festen Abzug ergeben 100 × 10 = 1.000 L brutto und 850 L nutzbar. Zwei 200-L-Tonnen mit 50 L Anfangsbestand haben 350 L frei: 350 L werden aufgefangen, 500 L laufen über, der Endbestand beträgt 400 L. Bei 25 L/Tag reicht er 16 Tage, das neue Wasser allein 14 Tage.

Bei 1.000 ft², 1 in, 80 % und 10 US gal Abzug bleiben von 623,38 US gal brutto etwa 488,70 US gal. Zwei 55-US-gal-Tonnen mit 20 US gal Anfangsbestand fangen 90 US gal auf, laufen mit rund 398,70 US gal über und enden voll bei 110 US gal.

Sicher planen

  • Behandle Dachregen standardmäßig als Nichttrinkwasser; Keime, Metalle, Chemikalien, Tierkot und Schmutz sind möglich. Trink- oder Hausanschlüsse brauchen örtliche Prüfung, Aufbereitung und Rückflussschutz.
  • Eine volle 55-US-gal-Tonne kann samt Behälter über 204 kg wiegen. Verwende einen geeigneten, abgedeckten Behälter auf stabilem Untergrund und hole für große oder erhöhte Speicher Statikrat ein.
  • Sichere Öffnungen gegen Mücken, warte Rinnen und Regendieb und leite Überlauf weg von Fundamenten, Nachbargrundstücken und unsicheren Einleitstellen.
  • Nicht modelliert werden zeitlicher Verlauf, Rinnenleistung, Wind, Entnahme, Verdunstung, Lecks, Frost, Bewässerung oder Versickerung. Beachte örtliche Regeln.

Grundlage sind die Hinweise des australischen Wetterdienstes, die US-EPA-Methode und die CDC-Gesundheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Nutze nur die horizontale Fläche, die tatsächlich in die Tonnen entwässert, ohne Neigungsfaktor oder fremde Dachabschnitte.

Schätze anteilige Verluste durch Benetzung, Spritzwasser und Lecks. Der Standardwert ist nur eine Planungshilfe; nutze örtlich belegte Werte und zähle die Erstspülung nicht doppelt.

Die Formel liefert zwar ein unbeschränktes Potenzial, doch die Speicherbilanz gilt für ein Ereignis. Summen zeigen weder Regenzeitpunkte noch Überlauf und Entnahmen dazwischen.

Die Auffangmenge ist durch den nach dem Anfangsbestand freien Speicher begrenzt; der Rest ist Überlauf.

Nein. Sie vergleicht nur Volumen und bemisst weder Rinnen, Unterbau, Aufbereitung, Überlauf oder Installation noch örtliche Vorgaben.

Nein. Sie werden für die Livewire-Berechnung an diese Website gesendet und können in der mehrstufigen Ergebnis-URL stehen. Gib keine persönlichen Daten ein; Adresse, Foto oder Bauplan sind nicht nötig.

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