Lautsprecher-Impedanzrechner
Ein Lautsprecher ist kein fester Widerstand: Seine Impedanz ändert sich mit der Frequenz. Nutzen Sie die Schaltungsrechnung als Nennwertprüfung und beachten Sie danach die Herstellerunterlagen von Verstärker und Lautsprechern.
Lautsprecherschaltung wählen
Verwenden Sie identische passive Lautsprecher oder Chassis mit gleicher Nennimpedanz.
Ganze Zahlen von 1 bis 16.
Die Gesamtzahl muss mindestens zwei gleiche parallele Zweige bilden.
Berechnen Sie die Nennlast, die identische passive Lautsprecher oder Chassis in Reihen-, Parallel- oder symmetrischer Reihen-Parallelschaltung darstellen. Geben Sie Nennimpedanz, Anzahl und optional die Mindestimpedanz des Verstärkers ein. Der Rechner prüft gleich große Zweige und vergleicht das Rechenergebnis mit Ihrer Angabe. Er gibt keine Sicherheitsgarantie: Die reale Lautsprecherimpedanz hängt von der Frequenz ab, und Verstärkergrenzen können sich je nach Stereo-, Zweikanal- oder Brückenbetrieb unterscheiden.
Lautsprecherlast berechnen
-
1
Schaltungsart wählen
Wählen Sie Reihe, parallel oder symmetrisch reihen-parallel und geben Sie die Zahl identischer Lautsprecher an. Bei Reihen-Parallelschaltung benötigen wir zusätzlich die Lautsprecherzahl je gleich großem Reihenzweig.
-
2
Nennwerte eingeben
Übernehmen Sie die gemeinsame Impedanz vom Typenschild der passiven Lautsprecher. Optional können Sie die Mindest-Nennlast des Verstärkers für den tatsächlich verwendeten Kanal- oder Brückenmodus angeben.
-
3
Vor dem Anschließen Handbücher prüfen
Prüfen Sie die berechnete Nennlast und etwaige Warnungen. Klären Sie Buchsenbeschaltung, realen Impedanzverlauf und alle Herstellergrenzen, bevor Sie etwas verbinden.
Formeln für Reihen-, Parallel- und Reihen-Parallelschaltung
Z bezeichnet die Nennimpedanz jedes identischen Lautsprechers, N deren Anzahl.
- Reihe:
Ztotal = N × Z - Parallel:
Ztotal = Z ÷ N - Symmetrisch reihen-parallel:
Ztotal = (Ns × Z) ÷ Np
Dabei ist Ns die Lautsprecherzahl in jedem Reihenzweig und Np die Zahl gleicher paralleler Zweige. Es muss N = Ns × Np gelten. Ungleiche Zweige werden nicht berechnet, weil sie Spannung und Strom nicht auf dieselbe einfache Weise teilen.
Rechenbeispiele mit identischen Lautsprechern
| Schaltung | Lautsprecher | Rechnung | Nennlast |
|---|---|---|---|
| Reihe | Zwei mit 8 Ω | 2 × 8 Ω |
16 Ω |
| Parallel | Zwei mit 8 Ω | 8 Ω ÷ 2 |
4 Ω |
| Symmetrisch reihen-parallel | Vier mit 8 Ω als 2 × 2 | (2 × 8 Ω) ÷ 2 |
8 Ω |
| Symmetrisch reihen-parallel | Sechs mit 6 Ω als 3 × 2 | (3 × 6 Ω) ÷ 2 |
9 Ω |
Der Prozentwert je Lautsprecher ist der ideale gleiche Anteil identischer Einheiten in einer symmetrischen Schaltung. Er ist weder eine Belastbarkeitsangabe noch eine Verstärkerempfehlung.
Warum das Ergebnis nur ein Nennwert ist
Ein mit 8 Ω beschrifteter Lautsprecher hat nicht im gesamten Audiobereich exakt 8 Ω. Seine elektrische Impedanz ändert sich mit Frequenz, Gehäuse und Chassiseigenschaften. Eine kleinere Gesamtimpedanz fordert mehr Strom vom Verstärker; die Anlage muss innerhalb seines unterstützten Impedanzbereichs bleiben.
Ein Ergebnis genau an der Mindestangabe hat keine nominelle Reserve. Ein höheres Ergebnis besteht nur den von Ihnen eingegebenen Vergleich. Beides beweist keine sichere Installation. Prüfen Sie, ob die Herstellerangabe je Kanal, bei Belastung beider Kanäle oder im Brückenbetrieb gilt. Link- und Durchschleifbuchsen an Boxen sind häufig intern parallel und bilden keine Reihenschaltung.
Der Rechner gilt für identische passive niederohmige Lautsprecher. Er eignet sich nicht für Aktivlautsprecher oder 70-V-/100-V-Verteilanlagen. Kabelwiderstand, Frequenzweichen, Impedanzphase, thermische Grenzen und Frequenzgang werden ebenfalls nicht modelliert.
Technische Quellen: Yamaha-Leitfaden zu Lautsprecherimpedanz und Parallelschaltung, Yamaha-Leitfaden zur Systemanpassung, Crown zur Verstärkerleistung und Celestion zu Lautsprecherschaltungen.
Häufig gestellte Fragen
Dieser Rechner ist bewusst auf identische Lautsprecher beschränkt. Bei gemischten Impedanzen können sich Spannung und Leistung ungleich verteilen; der einfache gleiche Anteil gilt dann nicht. Planen Sie das vollständige System anhand der tatsächlichen Chassis- und Verstärkerunterlagen.
Sie bedeutet nur, dass die Nennwertrechnung ohne nominelle Reserve Ihrer Eingabe entspricht. Die reale Impedanz ist frequenzabhängig, und Grenzwerte können je Betriebsart abweichen. Prüfen Sie Schaltung, Kabel und Verstärkermodus mit den Herstellerunterlagen.
Meist nicht. Link-Buchsen vieler passiver Boxen sind parallel verdrahtet, sodass eine weitere Box die Gesamt-Nennlast senkt. Leiten Sie die Topologie nicht aus der räumlichen Reihenfolge ab, sondern prüfen Sie Handbuch oder Schaltbild.
Nein. Konstantspannungsanlagen werden gewöhnlich anhand der Übertragerabgriffe und Verstärkerleistung ausgelegt, nicht mit dieser niederohmigen Reihen-/Parallelrechnung. Folgen Sie der Dokumentation des Verteilanlagensystems.
In der normalen Ansicht werden die Werte über Livewire an die Website gesendet, damit sich das Ergebnis aktualisiert. In der mehrstufigen Ansicht stehen sie in der Seiten-URL und können im Browserverlauf verbleiben. Lautsprecherwerte sind normalerweise nicht sensibel; geben Sie dennoch keine privaten Angaben ein.
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