Akkulaufzeit-Rechner

Akkulaufzeit (Stunden)
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Wie lange hält dein Akku tatsächlich? Gib die Zellkapazität in Milliamperestunden (mAh), den Strom an, den dein Gerät in Milliampere (mA) zieht, sowie einen Entladewirkungsgrad, der reale Verluste berücksichtigt. Der Rechner liefert die geschätzte Laufzeit in Stunden, Tagen und Minuten. Praktisch ist er für die Auslegung von Powerbanks, Drohnen-Akkupacks, IoT-Sensoren, LED-Projekten und jedem mobilen Aufbau, bei dem du vor der Entscheidung für einen Akku eine schnelle, realistische Einschätzung brauchst.

So nutzt du den Rechner

  1. 1

    Kapazität und Verbrauch eingeben

    Trage die Akkukapazität in mAh und den durchschnittlichen Strom in mA ein, den das Gerät zieht.

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    Wirkungsgrad festlegen

    Senke ihn von 100 % ab, um Wärme, Spannungseinbruch und Wandlerverluste abzubilden. 70 bis 85 % sind für die meisten Akkupacks realistisch.

  3. 3

    Laufzeit ablesen

    Das Tool zeigt die geschätzte Akkulaufzeit in Stunden, Tagen und Minuten und aktualisiert sie, während du tippst.

Die Formel

Die Akkulaufzeit ist die Kapazität geteilt durch den Strom, skaliert mit einem Entladewirkungsgrad:

Stunden = (Kapazität ÷ Verbrauch) × (Wirkungsgrad ÷ 100)

Dabei ist die Kapazität in mAh, der Verbrauch in mA und der Wirkungsgrad ein Prozentwert. Da sich beim Teilen von mAh durch mA das Milli-Präfix kürzt, liegt das Ergebnis bereits in Stunden vor. Tage sind Stunden ÷ 24 und Minuten Stunden × 60.

Rechenbeispiel

Ein Akku mit 2000 mAh versorgt einen Sensor, der 200 mA zieht, mit einem Wirkungsgrad von 80 %:

  • Stunden = (2000 ÷ 200) × (80 ÷ 100) = 10 × 0,8 = 8 Stunden
  • Minuten = 8 × 60 = 480 Minuten
  • Tage = 8 ÷ 24 ≈ 0,33 Tage

Ohne Wirkungsgrad ergäbe sich naiv ein Wert von 10 Stunden, die realen Verluste kosten hier also rund 2 Stunden.

Warum der Wirkungsgrad zählt

Wirkungsgrad Was er abbildet Typischer Einsatz
100 % Ideal, verlustfrei (theoretisches Maximum) Nur in der Theorie
85 % Geringe Last, milde Temperaturen Stromsparende Sensoren
75 % Gemischte reale Bedingungen Smartphones, Powerbanks
60 % Hohe Last, Kälte, schnelle Entladung Drohnen, Elektrowerkzeuge

Stolperfallen

  • Auch die Spannung zählt. mAh ignoriert die Spannung. Um Akkupacks unterschiedlicher Spannung zu vergleichen, rechne in Wattstunden um: Wh = (mAh ÷ 1000) × Volt.
  • Peukert-Effekt. Hohe Entladeraten verringern die nutzbare Kapazität über einen konstanten Wirkungsgrad hinaus, besonders bei Blei-Säure-Zellen.
  • Selbstentladung und Alterung. Eine Zelle, die neu mit 2000 mAh angegeben ist, liefert nach Hunderten von Zyklen oft deutlich weniger.
  • Mittlerer vs. Spitzenstrom. Verwende den durchschnittlichen Verbrauch, nicht die momentane Spitze, sonst unterschätzt du die Laufzeit erheblich.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt keine einzig richtige Antwort, aber 70 bis 85 % decken die meisten Lithium-Ionen- und NiMH-Akkupacks bei normaler Nutzung ab. Nimm einen niedrigeren Wert (etwa 60 %) für hohe Lasten, Kälte oder schnelle Entladung und einen höheren Wert (90 % oder mehr) nur für schonende Lasten bei Raumtemperatur.

Der Innenwiderstand wandelt einen Teil der Energie in Wärme um, DC-DC-Wandler verschwenden ein paar Prozent, die Spannung bricht unter Last ein, sodass die nutzbare Kapazität sinkt, und die Temperatur verändert die Chemie. Der Wirkungsgrad fasst all das in einer einzigen einstellbaren Zahl zusammen.

Multipliziere die Amperestunden mit der Nennspannung: Wh = (mAh ÷ 1000) × Volt. Eine 2000-mAh-Zelle bei 3,7 V speichert etwa 7,4 Wh. Wattstunden erlauben den Vergleich von Akkus, die mit unterschiedlichen Spannungen laufen.

Nein. Die Berechnung läuft in deiner Browser-Sitzung, und nichts, was du eingibst, wird hochgeladen, gespeichert oder geteilt. Die Zahlen existieren nur für die aktuelle Seite.

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