Kamera-Sichtfeld-Rechner

Schritt 1 / 4Sensor

Aktive Sensorfläche wählen

Wähle ein gängiges Format oder gib die aktiven Sensormaße ein.

Verwende die aktive Aufnahmefläche, wenn der Kameramodus den Sensor beschneidet.

Brennweite des Objektivs eingeben

Verwende die tatsächliche Brennweite auf dem Objektiv, nicht das Kleinbildäquivalent.

Gib bei einem Zoomobjektiv die aktuell eingestellte Brennweite ein.

Motiventfernung festlegen

Miss senkrecht zur Motiv- oder Szenenebene.

Die Entfernung ändert die reale Abdeckung, nicht den Bildwinkel.

Sichtfeld der Kamera

Prüfe Bildwinkel und reale Szenenabdeckung für diese Konfiguration.

Bildwinkel

Horizontaler Bildwinkel
Vertikaler Bildwinkel
Diagonaler Bildwinkel

Szenenabdeckung

Szenenbreite
Szenenhöhe
Szenendiagonale

Aktiver Sensor:

Seitenverhältnis:

AbdeckungsdiagrammBerechnet mit der Standardformel für den Bildwinkel eines rectilinearen Objektivs.KameraOptische AchseSzenenebene
Berechnet mit der Standardformel für den Bildwinkel eines rectilinearen Objektivs.

Die reale Bildbegrenzung kann durch Fisheye-Projektion, Verzeichnung, Focus Breathing, Makrofokus, Stabilisierung oder Sensorbeschnitt abweichen.

Berechne vor der Wahl des Kamerastandorts oder Objektivkaufs genau, welchen Ausschnitt ein rectilineares Objektiv erfasst. Wähle ein gängiges Sensorformat oder gib aktive Breite und Höhe ein, dann ergänze Brennweite und Entfernung zur Motivebene. Der Rechner liefert horizontalen, vertikalen und diagonalen Bildwinkel sowie die reale Breite, Höhe und Diagonale bei dieser Entfernung. Er eignet sich für Foto- und Filmaufnahmen, CCTV-Planung, Greenscreen-Größen und industrielle Bildverarbeitung.

So berechnest du das Sichtfeld einer Kamera

  1. 1

    Aktive Sensorfläche wählen

    Wähle eine Sensorvorgabe oder gib aktive Breite und Höhe in Millimetern ein. Bei einem beschnittenen Kameramodus zählt die tatsächlich aufgezeichnete Fläche.

  2. 2

    Objektiv und Entfernung eingeben

    Gib die tatsächliche Brennweite auf dem Objektiv und den senkrechten Abstand von der Kamera zur Szenenebene ein. Für die Abdeckung stehen Meter und Fuß zur Wahl.

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    Bildwinkel und Abdeckung ablesen

    Vergleiche die drei Bildwinkel und prüfe anhand von Szenenbreite und -höhe, ob Motiv, Set oder Prüfbereich ins Bild passt.

Formeln für den rectilinearen Bildwinkel

Bei einem idealen rectilinearen Objektiv wird jeder Winkel mit dem passenden aktiven Sensormaß berechnet. Sind Sensorbreite w, Sensorhöhe h, Sensordiagonale d = √(w² + h²) und Brennweite f, gilt:

horizontaler Winkel = 2 × atan(w / (2f))
vertikaler Winkel   = 2 × atan(h / (2f))
diagonaler Winkel   = 2 × atan(d / (2f))

Das Ergebnis wird von Radiant in Grad umgerechnet. Der Bildwinkel hängt von Objektiv und aktiver Sensorfläche ab, nicht von der Motiventfernung. Die Entfernung verändert nur die reale Abdeckung. In einem senkrechten Abstand D beträgt diese auf jeder Achse 2 × D × tan(Winkel / 2), im idealen Modell also D × Sensormaß / f.

Beispiel: Vollformat, 50 mm, 3 m

Ein Sensor mit 36 × 24 mm hat eine Diagonale von 43,27 mm. Mit einem 50-mm-Objektiv ergeben sich 39,60° horizontal, 26,99° vertikal und 46,79° diagonal. In einer Szenenebene in 3 m Entfernung umfasst das Bild 2,16 m in der Breite, 1,44 m in der Höhe und rund 2,60 m diagonal.

Eingabe oder Ergebnis Beispielwert Bedeutung
Aktiver Sensor 36 × 24 mm Bestimmt, welcher Teil des Objektivbilds erfasst wird
Brennweite 50 mm Längere Brennweiten verengen den Ausschnitt
Entfernung 3 m Skaliert die reale Abdeckung, nicht den Winkel
Horizontaler Winkel 39,60° Hilfreich für Raum- oder Motivbreite
Szenenabdeckung 2,16 × 1,44 m Reale Bildgröße auf der gewählten Ebene

Warum die Praxis abweichen kann

  • Die Formeln gelten für ein rectilineares Objektiv. Fisheye-Objektive benötigen ein eigenes Projektionsmodell.
  • Tonnen- und kissenförmige Verzeichnung verändern den Randbereich.
  • Innenfokussierung und Focus Breathing können die wirksame Brennweite ändern, besonders im Nahbereich.
  • Bei Makroaufnahmen können Nennbrennweite und einfaches Dünnlinsenmodell deutlich vom gemessenen Bild abweichen.
  • Videomodus, Stabilisierung und Kamerakorrekturen können die aktive Sensorfläche beschneiden.

Nutze das Ergebnis zur Planung und prüfe wichtige CCTV-, Machine-Vision- oder Produktionsaufbauten anschließend mit der echten Kamera-Objektiv-Kombination.

Häufig gestellte Fragen

Der Bildwinkel beschreibt den Winkel in Grad, den Objektiv und Sensor erfassen. Die Szenenabdeckung ist die reale Breite und Höhe bei einer bestimmten Entfernung. Da beide oft FOV genannt werden, zeigt der Rechner sie getrennt.

Jeder Winkel verwendet ein anderes Sensormaß. Bei 36 × 24 mm ist die Diagonale mit 43,27 mm länger als Breite und Höhe, daher ist ihr Winkel am größten. Vergleiche immer dieselbe Achse.

Nein. Bei gleicher aktiver Sensorfläche und Brennweite bleibt der Winkel gleich. Mehr Abstand vergrößert die reale Fläche innerhalb dieses Winkels; weniger Abstand verkleinert sie und verändert durch den Standort die Perspektive.

Ja, zur ersten Planung rectilinearer Abdeckung. Für die endgültige Installation solltest du zusätzlich Verzeichnung, Naheinstellgrenze, erforderliche Pixeldichte, Montagewinkel und die gemessenen Herstellerdaten prüfen.

Nein. Fisheye ist keine rectilineare Projektion, und Nah- oder Makrofokus kann wirksame Brennweite und Abbildungsmaßstab verändern. Verwende dafür Messdaten oder einen projektspezifischen Rechner.

Nein. Es werden keine Bilder, Videos oder Kamerasignale angefordert oder hochgeladen. Zur Geometrieberechnung dienen nur die eingegebenen Zahlen für Sensor, Brennweite und Entfernung.

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