Investitionsrechner

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Geben Sie Startkapital, geplante monatliche Sparrate, erwartete Jahresrendite und Anlagehorizont ein. Der Rechner zeigt den geschätzten Endwert, Ihre Einzahlungen und den Zinseszinseffekt, damit Sie Annahmen zu Inflation, Kosten, Steuern und Marktrisiko prüfen können.

So funktioniert der Investitionsrechner

  1. 1

    Startkapital eingeben

    Nutzen Sie den aktuellen Depotwert, Ihr Sparkapital oder 0 €, wenn Sie einen neuen Plan simulieren.

  2. 2

    Monatliche Sparrate festlegen

    Tragen Sie ein, wie viel Sie jeden Monat investieren möchten, etwa in einen ETF-Sparplan.

  3. 3

    Jahresrendite wählen

    Die Eingabe ist eine nominale Rendite vor Inflation. Testen Sie zusätzlich konservative Szenarien.

  4. 4

    Anlagehorizont setzen

    Wählen Sie die Jahre bis zum Ziel, zum Beispiel Altersvorsorge, Eigenkapital oder Ausbildung.

  5. 5

    Projektion auswerten

    Vergleichen Sie Endwert, Einzahlungen und Wachstum, und ändern Sie die Annahmen für Sensitivitätschecks.

Die Mathematik

Bei monatlichen Einzahlungen und monatlicher Verzinsung lässt sich der künftige Wert so schreiben:

FV = PV * (1 + r)^n + PMT * [((1 + r)^n - 1) / r]

Dabei gilt:

  • PV = heutiger Wert oder Startkapital
  • PMT = Einzahlung pro Periode, in diesem Tool monatlich
  • r = Periodenzins, Jahresrendite geteilt durch 12
  • n = Anzahl der Perioden, Jahre × 12

Warum Renditeannahmen wichtig sind

Szenario Insgesamt eingezahlt Endwert nach 30 Jahren
500 €/Monat, 6 % Rendite 180.000 € 502.258 €
500 €/Monat, 8 % Rendite 180.000 € 745.180 €
500 €/Monat, 10 % Rendite 180.000 € 1.130.244 €
750 €/Monat, 6 % Rendite 270.000 € 753.387 €

Über lange Zeiträume kann eine kleine Änderung der Jahresrendite den Endwert stärker bewegen als eine deutlich höhere Sparrate. Deshalb sind Kosten, Asset-Allokation und der Unterschied zwischen nominaler und realer Rendite entscheidend. Aus 7 % nominaler Rendite und 3 % Inflation werden grob 4 % reale Rendite vor Steuern und Gebühren.

Eine realistische Rendite wählen

  • Aktienlastiges Langfristdepot: Planungsbeispiele arbeiten häufig mit 6-8 % nominal, tatsächliche Dekaden können aber stark abweichen.
  • Ausgewogenes Aktien-Anleihe-Portfolio: oft mit 4-6 % nominal getestet und meist schwankungsärmer.
  • Tagesgeld und Geldmarktfonds: sinnvoll für kurzfristige Ziele, real nach Inflation aber häufig niedrig.
  • Deutscher Steuerkontext: Abgeltungsteuer, Vorabpauschale, Freistellungsauftrag und Produktkosten können die Nettorendite spürbar verändern.

Historische Renditen sind Orientierung, keine Zusage. Rechnen Sie besser mit einem schwachen, mittleren und starken Szenario.

Häufige Fehler

  • Inflation vergessen. Ein hoher zukünftiger Betrag kann weniger Kaufkraft haben als erwartet.
  • Reihenfolgerisiko unterschätzen. Schlechte Marktjahre kurz vor oder zu Beginn der Entnahmephase können einen Plan belasten.
  • Steuern und Gebühren ignorieren. Fondsgebühren, Brokerkosten und Steuern mindern die Rendite, die wirklich bei Ihnen bleibt.
  • Zu wenig Liquidität halten. Altersvorsorge und langfristige Depots sind wichtig, ersetzen aber keinen Notgroschen.

Dieser Rechner dient der Bildung und Planung. Er ist keine Finanzberatung und garantiert keine Anlageergebnisse.

Häufig gestellte Fragen

Nutzen Sie eine Bandbreite. Für ein aktienlastiges Langfristdepot sind 6-8 % nominal eine gängige Planungsannahme. Für konservativere Portfolios testen Sie 4-6 %. Ziehen Sie die erwartete Inflation ab, wenn Sie Kaufkraft statt Nominalwert betrachten möchten.

Nein. Die Ausgabe ist vor Steuern, Plattformkosten und Fondsgebühren. Passen Sie die Rendite an Ihre Depotkosten, Produktkosten und steuerliche Situation an.

Bei 7 % nominal ergibt monatliche Verzinsung eine effektive Jahresrendite von etwa 7,23 %, gegenüber 7 % bei jährlicher Verzinsung. Über Jahrzehnte kann das den Endwert sichtbar erhöhen.

Ja. Rechnen Sie zuerst die Phase mit Sparrate. Nutzen Sie danach den Endwert als neues Startkapital und setzen Sie die monatliche Einzahlung auf 0.

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