Optionsgewinn-Rechner

Auszahlungs-Schätzung
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Schätze die Auszahlung einer börsennotierten Optionsposition bei Verfall, ausschließlich mit manuellen Eingaben. Wähle einen Long Call, Long Put, Short Call oder Short Put, gib dann Basispreis, Prämie, Kontraktzahl, Multiplikator, Gebühren und den Kurs des Basiswerts bei Verfall ein und sieh dir inneren Wert, Brutto-G/V, Netto-G/V, Gewinnschwelle, Moneyness und Risikokennzeichen an.

So berechnest du den Optionsgewinn

  1. 1

    Positionstyp wählen

    Wähle, ob es sich um eine Long- oder Short-Position auf einen Call oder Put handelt. Calls gewinnen inneren Wert oberhalb des Basispreises; Puts gewinnen inneren Wert unterhalb des Basispreises.

  2. 2

    Kontraktdaten eingeben

    Gib die Anzahl der Kontrakte, den Basispreis, die Prämie je Aktie und den Kontraktmultiplikator ein. Die meisten börsennotierten US-Aktienoptionen verwenden einen Multiplikator von 100 Aktien, doch manche Kontrakte weichen davon ab.

  3. 3

    Verfallskurs modellieren

    Gib den Kurs des Basiswerts ein, den du bei Verfall testen möchtest, sowie etwaige Provisionen oder Gebühren. Das Tool liefert nur die Auszahlungsrechnung und ruft keine Live-Marktdaten ab.

  4. 4

    Risikozusammenfassung lesen

    Vergleiche inneren Wert, Brutto-G/V vor Gebühren, Netto-G/V nach Gebühren, Gewinnschwelle sowie die Kennzeichen für maximalen Gewinn oder Verlust. Tatsächliche Ausstiege vor Verfall können abweichen, weil Optionen noch Zeitwert besitzen.

Auszahlungsformeln bei Verfall

Die Cboe beschreibt börsennotierte Optionen als Kontrakte mit Puts oder Calls, Basispreisen und Verfallsterminen. Investor.gov erläutert, dass Call-Optionen ein Engagement für den Kauf zum Basispreis bieten, während Put-Optionen ein Engagement für den Verkauf zum Basispreis bieten, und dass Optionen im Geld, am Geld oder aus dem Geld sein können. Dieser Rechner hält sich an dieses Auszahlungsschema für börsennotierte Optionen und nutzt ausschließlich die von dir eingegebenen Kurse.

Für eine Aktie bei Verfall:

Position Auszahlung je Aktie vor Gebühren Gewinnschwelle vor Gebühren Maximaler Gewinn Maximaler Verlust
Long Call max(S - K, 0) - premium K + premium Unbegrenzt Gezahlte Prämie
Long Put max(K - S, 0) - premium K - premium Basispreis minus Prämie Gezahlte Prämie
Short Call premium - max(S - K, 0) K + premium Erhaltene Prämie Unbegrenzt
Short Put premium - max(K - S, 0) K - premium Erhaltene Prämie Basispreis minus Prämie

Dabei ist S der Kurs des Basiswerts bei Verfall und K der Basispreis. Das Tool multipliziert das Ergebnis je Aktie mit contracts * multiplier und zieht anschließend Provisionen und Gebühren vom G/V ab.

Durchgerechnetes Beispiel

Angenommen, du kaufst 1 Call-Kontrakt mit einem Basispreis von 100 €, zahlst eine Prämie von 4,00 €, verwendest einen Multiplikator von 100 Aktien und modellierst einen Verfallskurs von 108 €. Der innere Wert beträgt max(108 - 100, 0) * 100 = 800 €. Die gezahlte Prämie beträgt 4 € * 100 = 400 €. Der Brutto-G/V beträgt 800 € - 400 € = 400 €. Betragen die Gebühren 0 €, ist der Netto-G/V ebenfalls 400 € und die Gewinnschwelle liegt bei 104 €.

Für den Verkäufer des Short Call im selben Szenario ist die Auszahlung genau umgekehrt: eine erhaltene Prämie von 400 € abzüglich des inneren Werts von 800 €, also ein Bruttoverlust von 400 € vor Gebühren.

Wichtige Grenzen

  • Dies ist eine Auszahlungsrechnung bei Verfall, kein Bewertungsmodell. Sie schätzt weder implizite Volatilität, Theta, Delta, das Risiko vorzeitiger Zuteilung, den Geld-Brief-Spread noch die Margin.
  • Der aktuelle Marktwert vor Verfall kann vom inneren Wert abweichen, weil Optionen noch Zeitwert enthalten können.
  • Short-Optionspositionen können mit Zuteilung und Margin-Anforderungen verbunden sein, die ein einfaches Auszahlungsdiagramm nicht abbildet.
  • Die Prämie wird je Aktie eingegeben, während die Gebühren als Gesamtbetrag in Euro für die Position eingegeben werden.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Alle Kurse sind manuelle Eingaben. Der Rechner fragt keine Kurse ab, verbindet sich nicht mit einem Broker und empfiehlt keine Trades.

Börsennotierte Aktienoptionskontrakte repräsentieren üblicherweise 100 Aktien, daher ist der Standardmultiplikator 100. Manche angepassten oder nicht auf Aktien bezogenen Kontrakte verwenden einen anderen Multiplikator, weshalb das Feld editierbar ist.

Gebühren werden als ein Gesamtbetrag in Euro für die gesamte Position behandelt und nach der Berechnung von Optionsauszahlung und Prämie vom Gewinn oder Verlust abgezogen.

Das Ergebnis ist eine Auszahlung bei Verfall. Vor Verfall kann ein Optionspreis Zeitwert, Volatilitätserwartungen, den Geld-Brief-Spread sowie Zuteilungs- oder Ausübungsaspekte enthalten.

Nein. Die Berechnung läuft aus den auf der Seite eingegebenen Werten und lädt weder Positionsdaten hoch noch ruft sie Marktdaten ab.

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