Eisprungrechner

Schätzung des Eisprungs

Verwenden Sie den ersten Blutungstag Ihrer letzten Periode.

Als nächstes: Zyklusdetails

Der Eisprung findet meist etwa 14 Tage vor Beginn der nächsten Periode statt. Bei vielen Zyklen liegt er daher ungefähr zwischen Tag 11 und Tag 16, gezählt ab dem ersten Tag der letzten Periode. Dieser Rechner fragt nach dem ersten Tag Ihrer letzten Periode und Ihrer durchschnittlichen Zykluslänge und markiert dann den wahrscheinlichsten Eisprungtag sowie das sechstägige fruchtbare Zeitfenster, in dem eine Empfängnis möglich ist.

So wird das fruchtbare Zeitfenster geschätzt

  1. 1

    Erster Tag der letzten Periode

    Gemeint ist der erste Tag der echten Blutung, nicht eine leichte Schmierblutung. Das ist Zyklustag 1.

  2. 2

    Durchschnittliche Zykluslänge

    Vom ersten Tag einer Periode bis zum ersten Tag der nächsten. Typischer Bereich: 21 bis 35 Tage.

  3. 3

    Der Rechner zählt vom erwarteten nächsten Periodenbeginn 14 Tage zurück

    Eisprungtag = Zykluslänge minus 14.

  4. 4

    Das fruchtbare Zeitfenster umfasst 5 Tage davor plus den Eisprungtag

    Spermien können bis zu 5 Tage überleben, eine Eizelle etwa 12 bis 24 Stunden.

Das fruchtbare Zeitfenster

Tag relativ zum Eisprung Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis
−5 Niedrig, aber möglich
−4 Niedrig
−3 Mittel
−2 Hoch
−1 Sehr hoch
0 (Eisprung) Am höchsten
+1 Sinkend

Spermien können unter günstigen Bedingungen bis zu fünf Tage im weiblichen Fortpflanzungstrakt überleben. Eine frisch freigesetzte Eizelle bleibt meist 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Deshalb reicht das fruchtbare Fenster ungefähr von fünf Tagen vor dem Eisprung bis zum Eisprungtag selbst.

Wie die Zykluslänge den Eisprung beeinflusst

  • 28-Tage-Zyklus: Eisprung etwa an Tag 14.
  • 30-Tage-Zyklus: Eisprung etwa an Tag 16.
  • 35-Tage-Zyklus: Eisprung etwa an Tag 21.
  • 21-Tage-Zyklus: Eisprung etwa an Tag 7.

Die Lutealphase, also die Zeit vom Eisprung bis zur nächsten Periode, liegt in vielen Zyklen ungefähr bei 14 Tagen. Stärker schwankt die Follikelphase, also die Zeit vom Periodenbeginn bis zum Eisprung.

Mögliche Anzeichen für den Eisprung

  • Veränderter Zervixschleim. Er wird um den Eisprung herum oft klar, dehnbar und eiweißähnlich.
  • Basaltemperatur. Sie steigt nach dem Eisprung um etwa 0,3 bis 0,5 °C und bleibt bis zur nächsten Periode erhöht.
  • Mittelschmerz. Manche Frauen spüren beim Eisprung ein einseitiges Ziehen oder Stechen.
  • LH-Anstieg. Ovulationstests für zu Hause erkennen diesen Anstieg meist 12 bis 36 Stunden vor dem Eisprung.

Grenzen der kalenderbasierten Vorhersage

  • Unregelmäßige Zyklen machen eine reine Datumsberechnung unzuverlässig. PCOS, Stress, Stillzeit und Schilddrüsenprobleme können das Timing verschieben.
  • Anovulatorische Zyklen können auch bei sonst regelmäßigen Zyklen auftreten. Die Periode kommt, aber es wurde keine Eizelle freigesetzt.
  • Der erste Zyklus nach einer Geburt oder nach dem Absetzen der Pille ist besonders schwer vorherzusagen.

Wenn Sie schwanger werden möchten oder eine Schwangerschaft vermeiden wollen, kombinieren Sie die Kalenderrechnung für mehr Genauigkeit mit Ovulationstests und Symptomtracking. Dieses Tool ist eine Schätzung und kein Medizinprodukt.

Häufig gestellte Fragen

Bei unregelmäßigen Zyklen ist eine kalenderbasierte Vorhersage wenig verlässlich. Nutzen Sie Ovulationstests, die den LH-Anstieg im Urin erkennen, und beobachten Sie zusätzlich die Basaltemperatur. Wenn sich Ihre Zykluslänge um mehr als 7 bis 9 Tage unterscheidet, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Die reine Kalendermethode hat bei typischer Anwendung eine jährliche Versagerquote von etwa 10 bis 25 %. Allein ist sie keine zuverlässige Verhütungsmethode. Kombinieren Sie sie mit Barrieremethoden oder wenden Sie eine von Fachpersonal angeleitete symptothermale oder andere Fertility-Awareness-Methode an.

Heimtests weisen hCG nach, das nach der Einnistung gebildet wird, meist etwa 6 bis 10 Tage nach dem Eisprung. Sehr empfindliche Tests können 10 bis 12 Tage nach dem Eisprung anschlagen. Fast alle Tests sind ab dem erwarteten Tag der ausbleibenden Periode zuverlässig.

Starker Stress erhöht Cortisol. Das kann die Freisetzung von GnRH im Hypothalamus stören und den Eisprung verzögern oder ganz unterdrücken. Eine verspätete oder ausbleibende Periode in einer belastenden Woche ist häufig und normalisiert sich oft, wenn der Stress nachlässt.

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