Subwoofer-Gehäuse-Rechner

Schritt 1 / 4 Berechnungsziel

Gehäuseberechnung auswählen

Prüfen Sie das Nettovolumen anhand der Außenmaße, berechnen Sie ein Außenmaß für ein Zielvolumen oder beginnen Sie bei einem unregelmäßigen Gehäuse mit dem gemessenen Bruttoinnenvolumen.

Methode und Quellenhinweise

Im Quader-Modus wird von jedem Außenmaß die doppelte Plattenstärke abgezogen. Anschließend ziehen alle Modi Chassis, Verstrebungen, sonstige Bauteile und ein bekanntes belegtes Portvolumen vom Bruttoinnenvolumen ab.

Methode geprüft:

Planen Sie den nutzbaren Luftraum eines rechteckigen Subwoofer-Gehäuses in Millimetern und Litern oder in Zoll und Kubikfuß. Prüfen Sie einen Entwurf anhand der Außenmaße und Materialstärke, bestimmen Sie ein Außenmaß aus dem vom Hersteller vorgegebenen Nettovolumen oder kontrollieren Sie eine unregelmäßige Form mit bekanntem Bruttoinnenvolumen. Chassis, Verstrebungen, Anschlussterminal und Port werden getrennt abgezogen. Dieser Rechner behandelt ausschließlich Geometrie und Verdrängung: Er empfiehlt weder ein Gehäusevolumen noch eine Portabstimmung und sagt keinen Frequenzgang voraus.

So berechnen Sie das Subwoofer-Gehäusevolumen

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    Berechnungsart wählen

    Prüfen Sie drei Außenmaße, lösen Sie ein Außenmaß aus einem vorgegebenen Nettovolumen oder geben Sie bei einem unregelmäßigen Gehäuse das bekannte Bruttoinnenvolumen ein.

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    Verdrängte Volumen eingeben

    Erfassen Sie Anzahl und Einzelverdrängung der Chassis sowie Verstrebungen, Terminal oder sonstige Einbauten und gegebenenfalls die physische Portverdrängung.

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    Nettovolumen mit dem Datenblatt vergleichen

    Prüfen Sie Bruttovolumen, jeden einzelnen Abzug, Netto- und Pro-Chassis-Volumen sowie je nach Modus die Zielabweichung oder das berechnete Maß.

Bruttovolumen, Verdrängung und Nettoluftvolumen

Bei einem rechteckigen Gehäuse mit Außenmaßen zieht der Rechner auf jeder Achse zweimal die Materialstärke ab:

Innenbreite = Außenbreite − (2 × Materialstärke)

Bruttoinnenvolumen = Innenbreite × Innenhöhe × Innentiefe

Das Nettoluftvolumen ist der verbleibende Raum nach Abzug aller Einbauten:

Nettovolumen = Bruttovolumen − Chassis − Verstrebungen − Terminal/Sonstiges − Port

Die Chassisverdrängung ergibt sich aus der Anzahl der Chassis mal der Verdrängung eines Chassis. Verwenden Sie den Wert aus dem Datenblatt des exakten Modells. Der Nenndurchmesser allein ist keine verlässliche Schätzung, weil Korb und Antrieb je nach Modell unterschiedlich groß sind. Auch der Gehäuseleitfaden von Rockford Fosgate behandelt die Lautsprecherverdrängung als Volumen, das vom verfügbaren Luftraum abzuziehen ist.

Im Modus ein Maß berechnen läuft die Rechnung umgekehrt. Der Rechner addiert alle eingegebenen Verdrängungen zum Hersteller-Zielvolumen, teilt das erforderliche Bruttovolumen durch die beiden bekannten Innenmaße und addiert anschließend zweimal die Materialstärke. Das Ergebnis ist das fehlende Außenmaß eines einfachen Quaders mit gleichmäßig starken Platten.

Beispiel in metrischen Einheiten

Ein Gehäuse mit 610 × 356 × 406 mm Außenmaß und 19 mm starken Platten hat innen 572 × 318 × 368 mm. Das entspricht rund 66,9 l Bruttovolumen. Verdrängt ein Chassis 2,83 l, die Verstrebung 1,13 l und das Terminal 0,28 l, bleiben vor einem eventuellen Portabzug etwa 62,7 l netto.

Ergebnis Enthalten Wofür der Wert dient
Bruttoinnenvolumen Raum innerhalb der sechs Platten vor Abzügen Grundgeometrie prüfen
Gesamtverdrängung Chassis, Verstrebungen, Terminal/Sonstiges und Port Verlust an Luftraum nachvollziehen
Nettoinnenvolumen Bruttovolumen abzüglich aller Einbauten Mit dem Datenblatt des exakten Modells vergleichen
Nettovolumen pro Chassis Nettovolumen geteilt durch Chassisanzahl Mehrfachbestückung mit Herstellerwert pro Chassis vergleichen

Bei einer unregelmäßigen Form bestimmen Sie das Bruttoinnenvolumen mit passender Geometrie, CAD oder einer anderen verlässlichen Methode und wählen dann manuelles Bruttovolumen. Außenmaße und Materialstärke gehen in diesem Modus nicht in die Rechnung ein.

Bassreflexgehäuse: Volumen ist keine Abstimmung

Bei einem Bassreflexgehäuse kann der Rechner eine direkt eingegebene Portverdrängung oder den geometrisch belegten Raum eines runden oder rechteckigen Ports abziehen. Verwenden Sie durchgängig die physischen Außen- beziehungsweise Belegmaße des Ports. KICKER weist darauf hin, dass die Portverdrängung zum Bruttovolumen des Entwurfs hinzuzurechnen ist, und rechnet in seinen Unterlagen mit den Außenmaßen des Ports.

Dieser Abzug wählt keine Portfläche, berechnet weder Portlänge noch Abstimmfrequenz und prüft nicht die Luftgeschwindigkeit. Die Portauslegung hängt vom Chassis, der gewünschten Abstimmung und dem endgültigen Nettovolumen ab. Halten Sie sich an die Gehäusezeichnung oder Portvorgabe des Herstellers oder verwenden Sie eine spezialisierte Simulationssoftware. Die Auswahl geschlossen/Bassreflex steuert hier nur die passenden Verdrängungsfelder und ist keine klangliche Empfehlung.

Vor dem Plattenzuschnitt

Prüfen Sie, ob die Herstellerangabe Chassis- oder Portverdrängung bereits enthält; die Konventionen unterscheiden sich. Verwenden Sie die Unterlagen für das genaue Modell und die genaue Gehäuseart, bleiben Sie innerhalb eines Einheitensystems und stellen Sie sicher, dass alle Innenmaße positiv sind. Der Rechner erstellt keine Zuschnittliste, berücksichtigt keine Falze, Doppel-Schallwände, schrägen Platten oder gemeinsam genutzten Portwände und bewertet weder Versteifung noch Tragfähigkeit.

Beim Bearbeiten von Platten entstehen Staub, Lärm sowie Rückschlag- und Schnittgefahren. Befolgen Sie die Anleitungen für Maschine und Werkstoff, setzen Sie eine wirksame Staubabsaugung ein, lassen Sie Schutzvorrichtungen montiert und tragen Sie geeigneten Augen-, Atem- und Gehörschutz. Die OSHA-Hinweise behandeln Maschinen- und Holzstaubgefahren. Begrenzen Sie beim Testhören Pegel und Dauer; NIOSH stuft wiederholte berufliche Expositionen ab 85 dBA als Gehörrisiko ein.

Quellen: MTX-Bauhinweise und Volumenformeln, KICKER-Anleitung zum Gehäusebau, Rockford-Fosgate-Gehäuseleitfaden, OSHA: Gefahren und Schutzmaßnahmen bei Holzbearbeitung und CDC/NIOSH-Hinweise zu Lärm. Quellen und Funktionsumfang am 16. Juli 2026 geprüft.

Häufig gestellte Fragen

Geben Sie bei der rechteckigen Prüfung und beim Lösen eines Maßes die Außenmaße und die tatsächliche Materialstärke ein. Der Rechner zieht auf jeder vollständigen Achse zweimal die Materialstärke ab. Im manuellen Modus geben Sie direkt das Bruttoinnenvolumen ein.

In der Anleitung oder im Datenblatt des exakten Subwoofer-Modells. Schätzen Sie den Wert nicht allein aus dem Nenndurchmesser, wenn Genauigkeit wichtig ist, denn Korb und Antrieb unterscheiden sich von Modell zu Modell.

Dafür gibt es keine einheitliche Konvention. Manche Herstellerwerte enthalten die Chassisverdrängung, während der Port separat angegeben wird. Lesen Sie die Hinweise zur konkreten Empfehlung und tragen Sie nur Abzüge ein, die noch nicht berücksichtigt sind.

Nein. Er zieht lediglich ein eingegebenes oder geometrisch bestimmtes physisches Portvolumen ab. Er empfiehlt weder Fläche noch Länge, berechnet keine Abstimmfrequenz, simuliert keinen Frequenzgang und prüft keine Luftgeschwindigkeit.

Für keilförmige, abgestufte oder in CAD konstruierte Gehäuse, deren Bruttoinnenvolumen bereits bekannt ist. Der Rechner zieht die Einbauten ab, bestimmt dieses Bruttovolumen aber nicht und verwendet keine Materialstärke.

Das gemeinsame Nettovolumen wird durch die eingegebene Chassisanzahl geteilt. Das hilft bei Herstellerangaben pro Chassis, bestätigt aber nicht die akustische Eignung der Chassis oder ihrer Anordnung.

Es ist das vollständige Außenmaß eines idealen rechteckigen Gehäuses. Fügeart, Falze, Doppel-Schallwand, schräge Flächen, gemeinsam genutzte Portwände und Fertigungstoleranzen werden nicht berücksichtigt.

Die Werte werden über Livewire an den Website-Server gesendet, damit das Ergebnis aktualisiert werden kann. In der Schritt-für-Schritt-Ansicht können sie außerdem in der URL und im Browserverlauf stehen. Das Tool greift nicht auf Mikrofon, Dateien oder Gerätesensoren zu; geben Sie keine vertraulichen Projektdaten ein.

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