Molalitäts-Rechner

Molalität
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Die Molalität (m) gibt die Konzentration einer Lösung als Mol gelösten Stoffs pro Kilogramm Lösungsmittel an. Anders als die Molarität beruht sie auf der Masse und nicht auf dem Volumen, sodass sie sich nicht ändert, wenn die Temperatur das Volumen der Flüssigkeit verschiebt. Damit ist die Molalität die richtige Wahl für die Arbeit mit kolligativen Eigenschaften wie Siedepunktserhöhung und Gefrierpunktserniedrigung. Gib die Stoffmenge des gelösten Stoffs und die Masse des Lösungsmittels in Kilogramm ein, und dieser Rechner liefert die Molalität sofort über die Gleichung m = n / kg.

So berechnest du die Molalität

  1. 1

    Stoffmenge des gelösten Stoffs eingeben

    Die Menge des gelösten Stoffs in Mol (n).

  2. 2

    Masse des Lösungsmittels eingeben

    Die Masse des reinen Lösungsmittels in Kilogramm (kg), nicht die der gesamten Lösung.

  3. 3

    Molalität ablesen

    Das Ergebnis erscheint in mol/kg, berechnet als Mol gelösten Stoffs geteilt durch Kilogramm Lösungsmittel.

Die Molalitätsformel

Die Molalität ist definiert als:

m = Mol gelösten Stoffs (n) / Masse des Lösungsmittels (kg)

Die Einheit ist mol/kg, oft als m geschrieben (kursiv, kleingeschrieben) und manchmal als molal bezeichnet. Beachte genau: Der Nenner ist die Masse des Lösungsmittels allein, also das Wasser, das Ethanol oder die andere Flüssigkeit, in der du löst, und nicht die Masse der gesamten Lösung. Das ist der häufigste Fehler beim Berechnen der Molalität.

Rechenbeispiel

Angenommen, du löst 0,5 mol Glucose in 2 kg Wasser:

  • Mol gelösten Stoffs: 0,5 mol
  • Masse des Lösungsmittels: 2 kg
  • Molalität: 0,5 ÷ 2 = 0,25 mol/kg

Die Lösung ist also 0,25 molal. Hättest du stattdessen 1 mol gelösten Stoffs in 0,5 kg Lösungsmittel, wäre die Molalität 1 ÷ 0,5 = 2 mol/kg.

Referenztabelle

Mol gelösten Stoffs (n) Masse des Lösungsmittels (kg) Molalität (mol/kg)
0,5 2,0 0,25
1,0 1,0 1,00
2,0 0,5 4,00
0,1 0,25 0,40
3,0 1,5 2,00

Molalität im Vergleich zur Molarität

  • Molalität (m): Mol pro Kilogramm Lösungsmittel. Massebasiert und damit temperaturunabhängig – Erwärmen oder Abkühlen ändert sie nicht.
  • Molarität (M): Mol pro Liter Lösung. Volumenbasiert und damit temperaturabhängig, da sich die Flüssigkeit ausdehnt oder zusammenzieht.

Bei verdünnten wässrigen Lösungen nahe Raumtemperatur liegen beide Werte zahlenmäßig nah beieinander, weil 1 L Wasser etwa 1 kg wiegt, doch bei konzentrierten Lösungen, nichtwässrigen Lösungsmitteln oder präzisen Arbeiten gehen sie auseinander.

Häufige Fallstricke

  • Die Masse der Lösung statt der des Lösungsmittels verwenden. Wiege das Lösungsmittel stets für sich oder ziehe die Masse des gelösten Stoffs von der Gesamtmasse ab.
  • Gramm und Kilogramm vermischen. Die Formel braucht Kilogramm; teile Gramm zuerst durch 1000.
  • m und M verwechseln. Das kleine m ist die Molalität (pro kg Lösungsmittel); das große M ist die Molarität (pro L Lösung).
  • Vergessen, die Masse in Mol umzurechnen. Wenn du von Gramm des gelösten Stoffs ausgehst, teile durch die molare Masse (g/mol), bevor du den Wert hier eingibst.

Häufig gestellte Fragen

Die Molalität (m) ist Mol gelösten Stoffs pro Kilogramm Lösungsmittel, während die Molarität (M) Mol gelösten Stoffs pro Liter Lösung ist. Die Molalität ist massebasiert und temperaturunabhängig; die Molarität ist volumenbasiert und ändert sich leicht mit der Temperatur.

Die Molalität wird pro Kilogramm Lösungsmittel definiert, damit sie unabhängig von der Temperatur konstant bleibt. Die Masse des gelösten Stoffs wird aus dem Nenner ausgeschlossen, und genau das unterscheidet die Molalität von einer einfachen Massenkonzentration.

Teile die Masse des gelösten Stoffs in Gramm durch seine molare Masse in g/mol. Zum Beispiel sind 18 g Glucose (molare Masse 180 g/mol) gleich 18 ÷ 180 = 0,1 mol, die du dann als Stoffmenge des gelösten Stoffs eingibst.

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